Wolkenkrieger von Eoe

  Nur 0,99 €

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Tebosch Arim kniff die Augen zusammen und starrte dem rasch kleiner werdenden Licht nach. Sobald der Himmelssegler genug Höhe erreicht hatte, würde die Besatzung die Beleuchtung lö-schen. Auch wenn offiziell Frieden herrschte, lag Peroad dicht an der Grenze zu Essalia und des-halb segelte die Weiße Bruderschaft gerne nachts. Irgendwann würde er selbst auf einem dieser Segler sein, der ihn nach Hause brachte, nach Chesoba ... ... wenn er endlich seinen Dienst in der kaiserlichen Legion abgeleistet hatte. Er fröstelte, es war bitterkalt und ein schneidender Ostwind pfiff über die nur wenige Schritte messende Plattform des Wachturms. Mit klammen Fingern schlug er den Kragen hoch und rieb sich die Hände. Der Nebel kam, er konnte ihn riechen. Die Mischung aus Salz und Moder kitzelte in seiner Nase und die Feuchtigkeit ließ die frostigen Temperaturen der Spätwinternacht noch weiter sinken. Er sah die Brustwehr hinunter, dutzende Meter unter ihm rollten die ersten Schwaden der bro-delnden Dunstmassen gegen die Mauern des alten Forts, wie Fransen eines alten Teppichs taste-ten sie sich den Hügel hinauf und leckten an den grauen Granitquadern des Bollwerks. Die Fel-der und Straßen, der kleine See neben der Kreuzung und die alte Scheune außerhalb der Mauern von Peroad waren bereits von undurchdringlichem Nebel bedeckt. Blaue Blitze zuckten durch das lumineszierende Weiß und meißelten groteske Schatten, wie Scherenschnitte aus dem wo-genden Nebel. Dicht unter dem tiefsten Punkt der gelblichen Mondscheibe glaubte er, einen gi-gantischen Tentakel für Sekunden emporschnellen zu sehen. Es gab Gerüchte, dass sich seit einiger Zeit selbst die großen Nebelbestien mit den Fluten nach oben wagten ...

Das Lied des Ewigen Nebels

Die Welt ist von giftigem Nebel bedeckt, der alles Leben das er berührt in verderbte Monster verwandelt.

Nur die höchsten Berge von Eoe ragten aus diesem wabernden Leichentuch und boten Menschen und Finyan Schutz. Über tausende Jahre hatten die beiden Völker hängende Gärten und Plateaus aus dem Fels geschlagen, die wie Inseln aus dem weißen Dunst stachen. Trotzdem  wurde der Lebensraum immer knapper, denn der Nebel wallte nicht nur in den Nebelfluten auf, wenn sich einmal im Monat die Monde Okine und Miai traffen, sondern stiegt stetig Jahr für Jahr und spülte die Nebelbestien bis in die Gassen unseres Dorfes Chesoba. Aber als Kommandantin der Wolkenkrieger hatte ich das im Griff, oder besser in der Pfote.
Zumindest bis die Kaiserlichen kamen, Rekruten für ihren Krieg gegen die Südländer einzogen und Vater für meine Dummheit sterben würde…

Bisher erschienen

  1. Wolkenkrieger von Eoe
  2. Nebelbestien von Eoe
  3. Sklavin von Eoe
  4. Piraten von Eoe (Herbst 2017)

Laird Oliver

Weltenbummler, Inselkutscher, Matatudriver, Tiermediziner, Tagträumer, Wortschmied …

Ich schreibe die Bücher …
… die ich selbst gerne lese. Fantasy und Science Fiction für Erwachsene, in denen die Heldinnen ihre erotischen Abenteuer ebenso teilen, wie jene mit Schwert und Schild. Und natürlich dürfen die toughen Damen dabei auch mal in Schwierigkeiten geraten. Wenn Sie lieber romantische Vampire mögen oder denken, dass Ketten und Kerker nur etwas für männliche Helden sind und selbst dann bestenfalls im Nebensatz angedeutet werden sollten …
… dramatisches Einatmen …
Nun dann dürften Ihnen meine Bücher wenig Freude bereiten. Für alle anderen, für die eine mittelalterliche Fantasywelt ein düsterer Ort ist, in dem die Heldin sich durchaus in einer Schandmaske wiederfinden darf, werden meine Geschichten abenteuerliche Ausflüge zu fernen Gestaden sein, in denen Himmelssegler über rauchende Schlachtfelder gleiten, Krieger auf Pferden mit lodernden Mähnen in den Kampf galoppieren und Drachen mit schicksalsgeschmiedeten Waffen ringen.
Begleiten Sie mich doch einfach ein Stück auf die dunkle Seite …

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Sünde

Das mystische Dämonenabenteuer
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Gischtgeboren

Meerjungfrauen gibt es doch …
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Nebellied

Das Grauen lauert im Dunst.
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»Die können uns ja nicht alle umbringen.« Die schwere Eisenkette an meinem Handgelenk klirrte, als sich der Gefangene vor mir umdrehte und in der verzweifelten Karikatur eines Lächelns gelb-schwarze Stümpfe entblößte, die irgend-wann einmal Zähne gewesen sein mochten. Mein Magen verkrampfte sich zu einem schmerzhaften Klumpen. Nein können sie nicht ... ... oder doch?

Jenseits der Tür, von der uns nur noch einige wenige Meter trennten, wurden Quoten erfüllt, hat-te Vater gesagt. Anders funktionierte es nicht. Ein paar freilassen, den Rest verurteilen. Und auch wenn mir der Gedanke sofort leidtat, ich hoffte inständig, dass es den grinsenden Idioten vor mir erwischen würde und nicht mich

Ich krampfte die schweißnassen Finger um den zerknüllten Zettel, als würde mein Leben davon abhängen. Ehrenwerte Justiziare, geschätzter Advokat ...

... das waren die ersten, kaum noch lesbaren Worte auf dem durchgeschwitzten Papierfetzen. Ich kannte sie auswendig, alle, seit Wochen, jeden noch so krakeligen Bogen der eilig dahingekrit-zelten Lettern. Sie hatten sich in meinen Verstand gebrannt und ich würde sie nie mehr vergessen, egal wie das Verfahren ausgehen würde.

Ich atmete tief ein. Mein Herz hämmerte beinahe schmerzhaft gegen das knöcherne Gefängnis meines Brustkorbs. Ich ließ den Blick hektisch zu der Uhr über der Tür des Verhandlungssaals wandern - mindestens zum dritte Mal innerhalb der letzten fünf Minuten.

11:36 Gut ... ... das ist gut.

Todgeweiht: Die Siedler von Shygarn

Das packende Abenteuer als Webroman – dauerhaft kostenlos.
Auf Shygarn ist der Mensch die bedrohte Lebensform. Hunderte Lichtjahre von der Erde entfernt und ohne Hoffnung auf eine Rückkehr müssen sich die Nachfahren der ersten Siedler dem Grauen einer fremden Welt stellen. Begleiten Sie Kira Raynore auf dem Weg zur großen Mauer und erleben Sie den verzweifelten Kampf der Hohen Garde gegen die Banshees.

Wenn die Wasser weichen wird der Tod kommen.

Der Lesens.art Blog

Alles rund um die Welten von Laird Oliver.

Brandneu und Druckfrisch: Gischtgeboren – Megasammelband

Alle vier bisher erschienenen Romane erstmals in einem Band
Sie war Sh´eeba talan aman`Natur, zweite Tochter des Ersten, Sturmsängerin und Beschützerin der großen Aggra und sie trug ein stählernes Halsband, das sie an Karl Dragus und die Menschen kettete.
Das war der Preis, den sie zahlte, um die Existenz ihres Volkes geheim zu halten, sie und die anderen Opfer, die jedes Jahr das Meer verlassen mussten, aber mittlerweile hatte sie ihren Frieden gemacht mit diesem Schicksal.
Zumindest bis ihre Freundin sie in eine Zelle einkerkert und ein rätselhafter Fremder im Strandcafé sich in sie verliebt und ein Strudel von Ereignissen seinen Lauf nimmt, in dem nichts mehr so ist, wie es mal schien.
Und dabei ist sie erst 259 Jahre alt und hat einen beklagenswerten Menschentick, der ihre Schwester schrecklich nervt.

Das maritime Fantasy Epos über einen Fisch, der keine kandierten Seegurken mag.

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»Mein Kopf durchstieß das schwarze Silber der Wasseroberfläche, Donner rollte durch den Sturm, gierig saugte ich die Luft ein. Schneidend kalte Böen peitschten den Regen in langen Fahnen über das Meer ... ... Nacht. Es musste Nacht sein.

Es musste Nacht sein. Es war so dunkel, dass ich kaum die Gischt auf der nächsten Welle sehen konnte. Ich wischte mir eine nasse Strähne aus dem Gesicht und versuchte mich zu orientieren. Neben mir trieben Segeltuchfetzen und zersplittertes Holz ... ... und er. Ich hätte ihn retten können ... ... aber es kam so überraschend.

Ich krampfte die schweißnassen Finger um den zerknüllten Zettel, als würde mein Leben davon abhängen. Ehrenwerte Justiziare, geschätzter Advokat ...

Ich stieß den Leichnam von mir und wurde von einer Woge hochgehoben, er verschwand im Wellental unter mir. Gegen die grellen Blitze konnte ich das Schiff sehen, ein unheimlicher Scherenschnitt vor dem Toben der Elemente. Eine Bark, ein Dreimaster.

Auf dem Deck wuselte die Besatzung, tanzende Schatten vor dem Abgrund. Der Hauptmast war gebrochen und hing halb in der kochenden See. Er hatte die Reling und Teile des Decks zerschlagen und zwang den Segler in eine gefährliche Krängung. Das Schiff war damit kaum noch zu steuern und nahm mit jedem Brecher Wasser. Es wird sinken.

Seltsam, dass sich die Besatzung noch dagegen wehrte, sie mussten doch wissen, wie aussichtslos es war ... ... aber trotzdem versuchten sie die Taue, die den Mast am Rumpf hielten, zu kappen. Wahnsinn bei dem Sturm.

Lesens.art Buchladen

Nach Herzenslust stöbern.

Leinen los und Segel setzen zu fernen Gestaden

Entdecken Sie die Welten von Laird Oliver

Qualmende Schlachtfelder, epische Kämpfe, mystische Städte unter dem Meer und ein schreckliches Geheimnis, das tief im Nebel lauert – in vier verschiedenen Zyklen entführe ich Sie in ferne Welten, teile meine Träume mit Ihnen und lade Sie ein, mit mir zusammen fantastische Abenteuer zu bestreiten.
Also worauf warten sie noch? Die Seute Deern wartet nicht ewig.

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Das Lied des Ewigen Nebels

Tief unten im Nebel verborgen lauert ein schreckliches Geheimnis, das alles Leben auszulöschen droht. Kann es eine Rettung geben?
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Gischtgeboren

Ein mystisches Volk und eine alte Schuld. Unter den Wellen unserer Ozeane tobt ein verheerender Kampf, von dem wir nichts ahnen.
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Sünde

Mystisch, brutal, düster. Die Kirche kämpft gegen Dämonen und Werwölfe, sowohl in unserer, wie auch in deren Welt. Aber wer sind die Guten?

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