Todgeweiht: Vorhof der Hölle - Kapitel 3.1

Die Siedler von Shygarn

Der Schrei des Todes

Captain Raynore entgeht nur knapp der Todesstrafe

Bereits drei Jahre nach der Landung der ersten Shuttleschiffe schlugen die Banshees das erste Mal zu. Die intelligente Spezies von Shygarn ist so fremdartig wie gnadenlos. Ein einzelner Banshee verfügt über keinerlei kognitive Fähigkeiten, in Schwärmen von mehreren tausend Individuen allerdings entwickeln sie eine Intelligenz, die der eines Menschen in nichts nachsteht. Der erste Angriff gegen die Siedler wurde von fünf Schwärmen geführt und kostete mehr als der Hälfte der Kolonisten in einer einzigen Nacht das Leben. In letzter Minute gelang es Captain Raynore die Antikollisionsgeschütze der Mary Posa auf den Planeten zu richten und die Angreifer zu vernichten. Durch das Geschützfeuer wurden allerdings auch tausende Siedler getötet, Patrick Fitzgerald Raynore fiel in Ungnade und wurde seines Postens als Captain enthoben. “Ein echter Raynore …” wurde zum Synonym für eine beherzte Tat mit der man mehr Schaden anrichtete, als Positives bewirkte.

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Wenn der Mensch zur bedrohten Spezies wird …

Todgeweiht: Die Siedler von Shygarn

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  • Kapitel 1 - Tag der Gerechtigkeit

    »Die können uns ja nicht alle umbringen.«

  • Kapitel 2 - Blut für die Mauer

    Wenn man zum Tode verurteilt wird …

  • Kapitel 3 - Vorhof der Hölle

    »Warum tun wir uns das an?«

  • Vorhof der Hölle - Kapitel 3.1

    »Warum tun wir uns das an?«

  • Kapitel 3.2

    Da gewinnt Mauerblümchen …

  • Kapitel 3.3

    Erscheint demnächst …

cover

»Die können uns ja nicht alle umbringen.« Die schwere Eisenkette an meinem Handgelenk klirrte, als sich der Gefangene vor mir umdrehte und in der verzweifelten Karikatur eines Lächelns gelb-schwarze Stümpfe entblößte, die irgend-wann einmal Zähne gewesen sein mochten. Mein Magen verkrampfte sich zu einem schmerzhaften Klumpen. Nein können sie nicht ... ... oder doch?

Jenseits der Tür, von der uns nur noch einige wenige Meter trennten, wurden Quoten erfüllt, hat-te Vater gesagt. Anders funktionierte es nicht. Ein paar freilassen, den Rest verurteilen. Und auch wenn mir der Gedanke sofort leidtat, ich hoffte inständig, dass es den grinsenden Idioten vor mir erwischen würde und nicht mich

Ich krampfte die schweißnassen Finger um den zerknüllten Zettel, als würde mein Leben davon abhängen. Ehrenwerte Justiziare, geschätzter Advokat ...

... das waren die ersten, kaum noch lesbaren Worte auf dem durchgeschwitzten Papierfetzen. Ich kannte sie auswendig, alle, seit Wochen, jeden noch so krakeligen Bogen der eilig dahingekrit-zelten Lettern. Sie hatten sich in meinen Verstand gebrannt und ich würde sie nie mehr vergessen, egal wie das Verfahren ausgehen würde.

Ich atmete tief ein. Mein Herz hämmerte beinahe schmerzhaft gegen das knöcherne Gefängnis meines Brustkorbs. Ich ließ den Blick hektisch zu der Uhr über der Tür des Verhandlungssaals wandern - mindestens zum dritte Mal innerhalb der letzten fünf Minuten.

11:36 Gut ... ... das ist gut.

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Aus dem Logbuch der Mary Posa

Persönlicher Eintrag Jeremia Foster / Chefagrikologe / Eintrag als persönlich markiert

Siebter Tag im Orbit um Shygarn

Ich war bisher zwei Mal auf unserer sogenannten neuen Heimat und nichts ist so, wie man es uns versprochen hatte.
Im Gegenteil!
Shygarn ist die Hölle und wir habe alles aufgegeben um dorthin zu gelangen. Ich habe alles aufgegeben. Verfluchte Scheiße! Und jetzt sitze ich hier hunderte Lichtjahre von der Erde entfernt und es gibt keine Chance mehr zurückzukommen. Ich hoffe Patrick fucking Raynore holt sich einen runter bei dem Gedanken eine Million Menschen in den Tod geführt zu haben. Ich kann sein blasiertes Geschwafel auf BoardCom nicht mehr hören.
Es gibt Leben auf Shygarn!
Fick dich! Ja gibt es, aber keine Sau weiß, ob es sich um Pflanzen, Tiere oder sonst was handelt. Wenn man einen Spaten in den Boden rammt, zieht die Erde Fäden wie ein beschissenes Käsefondue. Der gesamte Planet ist von diesem Dreck durchzogen. Aber hey was soll´s – es ist echtes außerirdisches Leben. Bringt ja auch nur alles um, was wir darin anpflanzen. Das hängt mit der unterschiedlichen Evolution zusammen, sagen die Biologen. Die Erbinformationen der Lebewesen auf Shygarn werden durch Arsenverbindungen codiert und nicht durch Aminosäuren. Keine Ahnung, wie das funktioniert. Ich würde die Laborratten ja fragen, wenn sie nicht den ganzen Tag damit beschäftigt wären, sich über lateinische Namen für die neuen Arten zu streiten. Ich weiß nur, dass wir jeden beschissenen Quadratmeter Boden sterilisieren, dekontaminieren und mit Humus vermischen müssen, bevor wir was darin anpflanzen können.
Nur haben wir keinen Humus, weil niemand tausende Tonnen Blumenerde durch das halbe Universum karrt.
So ein Scheiß aber auch.
Deshalb darf jetzt jeder Arsch, der bereits aufgewacht ist in kleine Plastikeimer kacken und mir die Scheiße dann geben, damit ich daraus zusammen mit bereits sterilisierter Erde auf einem der Frachtdecks Humus mache.
Es ist wirklich ein verdammt großer Haufen Scheiße. Willkommen in meiner persönlichen Hölle.

“Warum tun wir uns das ?”

Vorhof der Hölle

 

 

Kapitel 3.1

 

Festung der Treue, 25. September 397 nach der Landung

 

»Warum tun wir uns das an?«, fragte Leutnant Liam Moore.
Die Luft in dem großräumigen Büro roch schal und abgestanden, aber er wollte das Fenster, vor dem er stand und in den Hof der Festung der Treue starrte, nicht öffnen. Es war fast Mittag und jenseits der Scheibe flirrte die Hitze, während die mächtigen Mauern dem Raum in ihrem Inneren noch einen Rest der nächtlichen Kühle bescherten.
Ein weiterer Tag im Paradies schoss es ihm durch den Kopf.
Und in wenigen Augenblicken würde er noch einen draufsatteln, aber zumindest hätte er es versucht.
Manche Kämpfe muss man einfach kämpfen, auch wenn man sie nicht gewinnen kann.
»Was?«, General Jonathan Moore studierte scheinbar reglos eine Terrainkarte des Gebietes vor der Großen Mauer und erinnerte dabei einmal mehr an eine Schlange, die geduldig auf ihre Beute lauerte. Er sog jede noch so kleine Farbnuance der Höhenschattierungen des Pullman Straits in sich auf und nur das gelegentliche Zwinkern der Lieder hinter den runden Brillengläsern verriet, dass er doch nicht zur Gattung der Reptilien gehörte, die es auf Shygarn gar nicht geben sollte.
»Na die Grauen ausbilden«, er deutete mit dem Kinn in den Hof, wo eine Gruppe Soldaten mit Übungsschwertern auf hölzerne Trainingspuppen eindrosch.
General Moore lehnte sich zurück, nahm die Brille ab und rieb sich gedankenverloren den Nasenrücken. »Was sollen wir sonst mit ihnen machen? Sie in Käfige sperren wie wilde Tiere, bis wir sie an die Banshees verfüttern?«
»Die Alten habe es so gemacht.«
»Die Alten haben uns überhaupt erst hierher gebracht!«, der General musterte seinen Sohn mit einem ungnädigen Blick, der ihm selbst nach all den Jahren noch eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Dennoch – diesmal würde er nicht einknicken und es ansprechen, bevor der nächste Gefangenentransport in der Festung eintraf und weitere Ressourcen der Garde in einem sinnlosen Unterfangen versickerten. Die Häftlinge waren zwar als Lances of Grey offiziell ein Truppenteil der High Guard, aber das Kampftraining und die inoffizielle Gleichstellung mit den übrigen Verbänden, stieß vielen sauer auf. Selbst die Lances of Black, aus deren Reihen Liams Vater stammte, rebellierten zunehmend offen gegen ihren eigenwilligen Kommandanten. Verschroben, bizarr, der Falsche zur falschen Zeit, waren immer öfter Worte, die zusammen mit dem Namen des Kommandanten fielen, je näher der Irrläufer kam.
»Es sind Verbrecher!«, er hielt dem durchdringenden Blick aus den eisgrauen Augen seines Vaters tapfer stand.
»Es sind Menschen«, der ältere Mann faltete die Karte akkurat zusammen und griff nach einem Stapel Akten.
»Wohl eher Diebe, Vergewaltiger und Mörder, Sir! Sie sind nicht hier, weil sie einen Eid geschworen haben, sondern weil ein Gericht sie verurteilt hat. Wenn wir sie nicht anketten, desertieren sie in Scharen. Für die sind wir der Feind und nicht die Banshees
»Ich könnte diese Diskussion einfach beenden, Leutnant«, Jonathan Moore legte den dritten Ordner zur Seite und griff nach dem nächsten, in dem er die ersten Seiten überflog, als würde er etwas Bestimmtes suchen.
»So wie du es immer tust, wenn es schwierig wird«, Liam presste die Lippen zu einem dünnen Strich zusammen.
»Ich kann mich nicht daran erinnern, ihnen plumpe Vertraulichkeiten während des Dienstes erlaubt zu haben Leutnant«, der General taxierte seinen Sohn mit gerunzelter Stirn.
»Es sind Verbrecher!«, beharrte er.
»Sicher?«, Moore zog die grauen Augenbrauen zusammen. »Mehr habe ich dir nicht beigebracht?«
»Sonst wären sie ja wohl kaum hier«, seufzte er.
Warum tat er sich das an?
Sein Vater war so kompromissbereit, wie ein Bashee. Allerdings konnte sich die Garde so kurz vor dem Ansturm keine offene Rebellion leisten, zu viel hing von der Handvoll Männern und Frauen ab, die sich in wenigen Monaten den Monstern Shygarns entgegenstemmen mussten.
General Moores Mundwinkel zuckten und er beugte sich nach vorn. »Als feststand, dass die großen Strahlengeschütze nicht mehr für diesen Ansturm zur Verfügung stehen würden, hat der Rat der Fünf Städte beschlossen, die Lances of Grey um zwei Drittel zu aufzustocken. Sie sollen die Banshees beschäftigen, während unsere Schützen sie töten. Zeitgleich mit diesem Beschluss ist die Verbrechensrate in allen fünf Städten drastisch gestiegen. Findest du das nicht zumindest ein wenig seltsam?«
Liam zuckte schwach mit den Schultern. »Das Strafmaß wurde für einige Vergehen angehoben. Die Verbrechen gab es bereits vorher.«
»So einfach machst du es dir?«, der ältere Mann klappte den Aktenordner vor sich zu und reichte ihn seinem Sohn. »Hier lies.«
»Was ist das?«, fragte er.
»Lies habe ich gesagt.«
Er schlug den Ordner auf und spitzte überrascht die Lippen. »Eine Raynore!«
Jonathan Moore lehnte sich in seinem Stuhl zurück. »Ein wohlklingender aber machtloser Name. Lies weiter.«
Er blätterte durch die Vernehmungs- und Verhandlungsprotokolle und schüttelte schließlich den Kopf. »Sie hat einen Friedenswächter ermordet und wurde dafür zum Tode verurteilt. Ich sehe nicht, worauf du hinaus willst.«
»Bist du schon mal einem Friedenswächter begegnet Leutnant?«
»Natürlich!«, entgegnete er leicht gereizt.
Blendgranaten. Neben dem schlichten und abrupten Abwürgen einer Diskussion die zweite Lieblingstaktik seines Vaters um leidige Kritik abzuschmettern.
Moore nickte. »Sind schmächtige Kerlchen nicht war? Besonders in diesen lustigen Rüstungen. Es genügt ein Windstoß und sie kippen aus den Stiefeln.«
Er runzelte unwillige die Stirn. »Nein, das sind laufende Wandschränke. Allein die Rüstung wiegt …«
Er brach ab und starrte auf die graue Akte in seinen Händen.
General Moore lächelte freudlos. »Also wurde ein Wandschrank in Rüstung von einer Studentin, die vielleicht fünfzig Kilo wiegt und über keinerlei Kampferfahrung verfügt, getötet. Bemerkenswert.«
Liam leckte sich über die Lippen. »Sie soll ihm von hinten die Kehle aufgeschlitzt haben.«
Der ältere Mann nickte wieder. »Die Wunder unserer modernen Justiz. Eine junge Frau schleicht sich auf High Heels von hinten an ein Opfer, das mindestens einen Kopf größer ist als sie und durchtrennt dann eine Halsberge aus mehreren Lagen Leder und Chitaschuppen mit einem stumpfen Bowiemesser von der alten Erde, das sie unter ihrem … wie hat es der Verhörspezialist noch gleich genannt? … Cocktailkleid versteckt hatte. Bemerkenswert. Die letzte Frau, die ich in einem solchen Kleid gesehen habe, konnte darunter nicht einmal einen BH verbergen, geschweige denn eine dreißig Zentimeter lange Armeeklinge.«
»Ja …«, er zögerte, »… aber der Friedenswächter ist tot.«
Worauf wollte sein Vater hinaus?
»Eindeutig …«, Jonathan Moore legte den Kopf in den Nacken und ließ den Blick über die dunkle Deckenvertäfelung schweifen. »Sie war auf einer Feier mit anderen jungen Leuten. Nur einflussreiche Namen. Ich denke, sie haben viel getrunken, laute Musik gehört – vielleicht gab es auch einige Dinge, die nicht ganz legal waren … und irgendwie ist Friedenswächter Abott dort hineingeraten. Möglicherweise ein Nachbar, der sich gestört fühlte, ein Dealer, der den vereinbarten Preis nicht erhalten hatte oder jemand der gerne eine Einladung bekommen hätte. Eigentlich ist es auch egal, aber plötzlich hatten ein paar Kids aus wichtigen Familien ein echtes Problem, das gelöst werden musste.«
»Und Kira Raynore …«
Moores Blick war mittlerweile am Ende des Raums angekommen und traf wieder den seines Sohns. »Wie schon gesagt, ein wohlklingender aber machtloser Name. In der Gesellschaft, in der sie sich befand, war sie mit Sicherheit der perfekte Sündenbock.«
Liam schluckte hörbar. »Ein Justizirrtum … nicht mehr …«
Ein Einzelfall …
Nach der anfänglichen Euphorie der Landung war der Glanz des Namens Raynore schnell an der grausamen Realität Shygarns zerbrochen. Es war gar nicht so unwahrscheinlich, dass ein politisch ambitionierter Justiziar die schlampige Polizeiermittlung mit einem Todesurteil gekrönt hatte. Für den gärenden Mob in den Straßen musste es die ersehnte Rache an Patrick Fitzgerald Raynore sein – auch wenn es nur eine entfernte Enkelin traf. Der perfekte Start für eine Karriere im Senat.
Dennoch …
»Und wo es einen Justizirrtum gibt …«, fuhr General Moore fort, »… wird es mit Sicherheit noch mehr geben. Ganz abgesehen von den armen Schweinen, die wegen eines geklauten Apfels an die Mauer geschickt werden. So viel zu deinen Mördern und Vergewaltigern. Die gibt es natürlich auch, aber vermutlich kommen sie gleich aufs Schafott. Niemand will hier einige tausend Schwerverbrecher haben, die bei einem Angriff der Banshees entkommen oder einen Gefangenenaufstand anzetteln könnten. So was, wie das Raynoremädchen ist das perfekte Opfer für die Banshees
»Sie würde wohl einfach zwei Jahre in einem Käfig hocken und warten, bis wir sie an die Biester verfüttern«, stimmte er heißer zu.
»Vermutlich ja.«
Die Logik seines Vaters klang deutlich bestechender, als sein eigenes fast verzweifeltes Festhalten an der Unfehlbarkeit der Justiz. »Und deshalb bildest du die Grauen an den Waffen aus? Damit sie eine Chance haben?«
General Moore schüttelte den Kopf und wirkte plötzlich um Jahre gealtert. »Nein, die haben sie wohl nie – aber zumindest gebe ich ihnen Hoffnung. Sollte einer die fünf Jahre überleben, ist er frei.«
»Scheiße …«, murmelte Liam.
»Mehr kann ich leider nicht für sie tun«, Moore deutete auf den grauen Aktenordner in Liams Händen. »Achte ein wenig auf die Kleine.«
»Warum?«, fragte er überrascht.
»Sie wird es hier nicht leicht haben mit dem Namen.«

 

 

Fortsetzung folgt …

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